Am 14. Juni klar für Basel!
Am 14. Juni 2026 wurde im Kanton Basel-Stadt unter anderem über zwei wegweisende Vorlagen zum städtischen Raum abgestimmt: Die Klybeckinsel-Volksinitiative und das Referendum gegen den Grossratsbeschluss betreffend Finanzierung der weiteren Arbeit im Zusammenhang mit dem Herzstück und dem Bahnknoten Basel.
Medienmitteilung des Komitees «klar für Basel!» zu den Abstimmungsresultaten (Download)
Unsere Positionen zu den beiden Vorlagen:
JA zur Klybeckinsel-Volksinitiative
Die Initiative für eine grüne Klybeckinsel verdient breite Aufmerksamkeit und Unterstützung, weil sie ein altes Versprechen der Politik konsequent umsetzen will: Die Schaffung eines grossen, zusammenhängenden Freiraums für das Untere Kleinbasel und Kleinhüningen.
Aus einem Leserbrief in der bz vom 12.5.2026:
«Sie steht in der Reihe der erfolgreichen Bäumlihof- und der Schwarzparkinitiative, und sie ist dem modernen Geist der Erlenmatt-Freiraumplanung verpflichtet. Stadtreparatur für die Wohnlichkeit ist das Thema, alte städtebauliche Fehler auszubügeln ist das Programm. Auf der Klybeckinsel eröffnet sich die Chance, das Wohnumfeld für ca. 15 000 Haushalte im Unteren Matthäus-, im Horburg- und Klybeckquartier sowie in Kleinhüningen massiv aufzuwerten. Die Initiative verlangt für diese allerschönste Flussuferlage einen öffentlichen Park, dem weiten Abendhimmel offen zugewandt, als Aufenthalts- und Erholungsraum vor der Haustüre der zu stark verdichteten Gründerzeitquartiere. Das ist eine moderne und städtebaulich angemessene Nutzung für diesen Ort.»
Die massiven Mehrkosten für die Verlagerung der Hafenbahn, die am 13. Mai 2026 kommuniziert wurden, geben der Initiative noch stärkeres Gewicht. Denn die Planung für eine grüne Klybeckinsel könnte schon bald nach der Volksabstimmung beginnen, und zwar unabhängig vom Hafenbahn-Debakel und ausserhalb der Hafenbahn-Projektrechnung.
Contra und Pro Klybeckinsel auf Telebasel, 18.5.2026
«Kreuzverhör» mit Markus Ritter auf Prime News, 22.5.2026
«Die wundersame Wandlung eines Stadtplaners», Artikel in der bz, 8.6.2026
NEIN zum Grossratsbeschluss betreffend Finanzierung der weiteren Arbeit im Zusammenhang mit dem Herzstück und dem Bahnknoten Basel
Die Planung für das so genannte «Herzstück», eine S-Bahn-Verbindung zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof unter der Basler Innenstadt, kommt seit Jahren nicht vom Fleck. Die aufwändige Rheinunterquerung Tunnelverbindung ist überflüssig und viel zu teuer. Es gibt realistische und günstigere Alternativen. Das Referendum gegen den jüngsten Planungskredit zwingt die Basler Politik und Verwaltung zum überfälligen Richtungswechsel – Damit es mit der Bahn wieder vorwärts geht!
herzstueck-nein.ch
www.weichen-neu-stellen.ch
«Kreuzverhör» zum Planungskredit für den Basler Bahnausbau auf Prime News, 31.5.2026